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SMM Schlussrunde

Schachklub Thun
vor 5 Stunden
2 Min. Lesezeit

Auf dem Programm standen 2 Matches. Die 2. Mannschaft spielte gegen Saanenland um den Abstieg. Bei einem Thuner Sieg oder Unentschieden würde Saanenland absteigen. Eine Niederlage stand gleich mit dem Thuner Abstieg. Nach ein paar Stunden lag Thun mit 1½-2½ zurück. René hatte remisiert, Jean und Roland verloren und Sascha an Brett 1 gewonnen. Peter an Brett 6 stand vielversprechend und auch Ernst an Brett 4 hatte eine Qualität mehr. Als Peter von seinem Gegner im Turmendspiel einen 2. Bauer erobern konnte, war objektiv alles klar. Beide Thuner behielten in der Folge die Nerven und so siegte Thun verdient mit 3½-2½ und landete auf Rang 5. Für die 1. Mannschaft hatten Stefan und Simon schon im August gespielt, um ihren Gegnern zu ermöglichen an der FIDE-Schacholympiade für Menschen mit Handicap (https://dis-olympiad2026.fide.com/) teilzunehmen. Stefan hatte gegen Igor verloren und Simon gegen Marc remis gespielt. Köniz war noch im Rennen um Platz 2 und die Mannschaft war entsprechend gut besetzt! Für Thun spielten Ledion, Robin und Dominik remis gegen starke Gegner und Bernhard gewann! Da sich Jan gegen IM Hansjürg Kaenel geschlagen geben musste und auch Martin verlor, endete diese Begegnung mit einer Niederlage von 3-5.

Der Saal im Rössli war wieder schön gefüllt mit Schachspielern!

Das letzte Endspiel der Saison, welches Sandor und Ledion spielten, war sehr spannend:

Ledion hat einen Bauer mehr, aber muss mit dem König in die Ecke, da er sonst den Läufer verliert. In der Folge wird er sicher 2 Bauern einbüssen. Verliert er auch noch den a-Bauer ohne Abtausch, sieht es schlecht aus. Um im Remisbereich zu bleiben, muss der weisse König entweder zu den schwarzen Bauern laufen, oder -sehr schnell- zur Verteidigung zurückeilen. Nach 1. Kh8 Sh5, 2. Ld4 Sg3 spielte Ledion 3. f6, was dafür sorgt, dass Sandor sehr effizient f- und c-Bauer gewinnt. Solche Stellungen sind in einer Analyse schon sehr schwer zu verstehen, nach 5 Stunden spielen natürlich noch viel mehr. Nach etwa 15 weiteren Zügen erschien folgende Stellung auf dem Brett.

 Hätte Sandor im richtigen Moment mit dem Springer den a-Bauer zum Ziehen gezwungen, hätte er wohl gewonnen, jetzt ist es wieder Remis. Hier spielte Ledion sehr stark 1. Ld4 Sb2, 2. Kc2 und wegen dem folgenden Abtausch von Läufer gegen beide Bauern, wurde remis gegeben.


Nächste Saison wird es wieder spannend und können alle Thuner Mannschaften sich definitiv wieder nach vorne orientieren! Die Resultate findet ihr wie immer hier: https://www.schachklubthun.ch/smm.

 
 
 

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