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SMM-Spieltag: Zwei Siege, eine knappe Niederlage – ein kämpferisches Wochenende!

  • Stefan Morgenthaler
  • vor 13 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Was für ein Spieltag! Zwei unserer drei Mannschaften kehrten mit Siegen nach Hause und auch die erste Mannschaft zeigte trotz widriger Umstände eine kämpferische Leistung, die Respekt verdient.


Erste Mannschaft: Tapfer gekämpft, aber unterlegen – 3:5 gegen Schwarz-Weiss Bern 2

Die erste Mannschaft hatte es schon vor dem Spielbeginn schwer: Absagen und Ausfälle sorgten dafür, dass das Team nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Unter diesen Umständen reiste man nach Bern und lieferte dennoch eine engagierte Vorstellung.

Am Ende stand eine 3:5-Niederlage gegen Schwarz-Weiss Bern 2. Hugo Kalbermatter und Simon Künzli holten zwei solide Punkte für Thun, und dann war da natürlich noch das Glanzlicht des Abends.

Das Highlight gebührt dem Youngster Sebastian Kämpf: Als Aushilfe an Brett 8 eingesprungen, bezwang er den deutlich höher gewerteten Matthias Berger von SW Bern, eine Leistung, die weit über seine eigentliche Rolle in diesem Spiel hinausging. Bravo, Sebastian!


Zweite Mannschaft: Derby-Sieg im Rössli – 5:1 gegen SF Thun 1

Derbys haben immer etwas Besonderes und die zweite Mannschaft liess sich davon nicht nervös machen. Im Rössli Dürrenast empfing Thun 2 die Schachfreunde Thun 1 und lieferte eine beeindruckend souveräne Vorstellung ab.

Das Ergebnis: Ein klares 5:1! Ernst Linder, Heinz Ryser, René Finger und Jean Krähenbühl gewannen ihre Partien, während Daniel Wenger und Roland Enderli je einen halben Punkt holten.


Dritte Mannschaft: Auswärtssieg in Spiez – 3:1 gegen die Junioren-Truppe

Auf nach Spiez! Die dritte Mannschaft gastierte dort bei einem Team, das vornehmlich aus Junioren bestand, Thun ging als klarer Favorit ins Spiel und wurde dieser Rolle vollumfänglich gerecht.


Robin Schmied an Brett 1 bekam es mit einem angriffslustigen Gegner zu tun. Ruhig, konzentriert und kompromisslos verteidigte Robin alle Versuche bis der Angreifer mit einer Figur weniger dastand und sich im Endspiel geschlagen geben musste. Verteidigen als leichtgemacht – Robin hat es vorgemacht.


Michael Portner an Brett 2 bewies schachliche Ruhe in einer etwas anderen Art: Früh schnappte er sich einen Bauern, tauschte dann die Dame gegen zwei Türme und als der Staub sich legte, stand er mit zwei Türmen, einer offenen Linie, einem Mehrbauern und einem sicheren König gegen die feindliche Dame glänzend da. Ein kontrollierter Sieg, der belohnt wurde.


Der Unterhaltungspreis des Tages geht eindeutig an Zbynek Svoboda an Brett 3: Nach frühem Figurengewinn hätte er das Spiel ruhig nach Hause schaukeln können, doch das wäre ja langweilig! Svoby spielte stattdessen für die Tribüne und fand ein erzwungenes Matt durch ein Damenopfer. Schöner kann man eine Partie kaum abschliessen.


Dann ist da noch Frederik Theler der Newcomer, erste offizielle Wettkampfpartie, und direkt ins kalte Wasser geworfen. Fred begann stark, erspielte sich einen Mehrbauern und die angenehmere Stellung. Doch mit zunehmender Spieldauer meldeten sich die mentalen Faktoren zu Wort und wie sagt man so schön: Nichts ist schwieriger zu gewinnen als eine gewonnene Stellung. Ein Moment der Unaufmerksamkeit, eine eingestellte Figur, und plötzlich war der komfortable Vorteil dahin.

Aber Fred kämpfte weiter! Mit zwei Freibauern in der Tasche bot sich ihm nochmals eine letzte taktische Chance zur Kehrtwende eine nicht ganz einfache, aber vorhandene Wendung, die er leider nicht fand. Am Ende musste er sich geschlagen geben.

Und doch: Das Debüt war rundum gelungen. Wer beim ersten Wettkampfeinsatz eine zeitweise gewonnene Stellung erarbeitet und bis zum Ende kämpft, der hat alles richtig gemacht. Wir sind überzeugt, Fred wird seine Punkte noch machen!


Unten seht ihr übrigens die Stellung, in der Fred die entscheidende Chance hatte. Könnt ihr die Taktik finden? Viel Spass beim Knobeln! 🤔

Weiss am Zug!
Weiss am Zug!

  • Autor: Michael P.


 
 
 

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